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Weinprobe für Anfänger

Sie trinken gerne Wein, aber haben noch nie an einer Weinprobe teilgenommen? Wein zu genießen, ist ein sinnliches Erlebnis und bei einer Weinprobe für Anfänger lernen Sie, die edlen Tropfen aufgrund ihrer Farbe, ihres Duftes und natürlich ihres Geschmacks zu bewerten.

Einstieg in die Welt des Weines

Ein Wein schmeckt, oder er schmeckt nicht. Bekanntlich sind die Geschmäcker verschieden und das ist auch gut so. Beim Wein kommen viele Faktoren zusammen, die Sie während eines Weindegustationskurses kennenlernen. So werden zum Beispiel folgende Fragen beantwortet:

  • Welche Weine gibt es eigentlich?
  • Was sind die bekanntesten Weinanbaugebiete?
  • Worin unterschieden sich die Rebsorten?
  • Welcher Wein passt zu welcher Gelegenheit oder zu welchem Essen?
  • Welche Informationen gibt Ihnen das Etikett auf der Weinflasche?

Wussten Sie schon, dass bereits die alten Römer ihren Wein nach den Kriterien «Color-Odor-Sapor» bewerteten? Diese Reihenfolge, die übrigens «Farbe-Duft-Geschmack» bedeutet, gilt bei Weinverkostungen bis heute.

Das Auge trinkt mit

Dass bei einer Weinprobe das Glas nur etwa zweifingerhoch gefüllt wird, hat verschiedene Gründe. Einer ist natürlich, dass Sie sich beim Testen mehrerer Weine nicht betrinken sollen. Aber vor allem geht es darum, die Farbe zu begutachten. Bei Rotweinen kann der Farbton besser erkannt werden, wenn Sie das Glas leicht schräg halten. Aber nicht nur die Farbe spielt eine Rolle, sondern auch, wie klar diese ist. Als Faustregel gilt: Eine sehr klare, Farbe verspricht einen besseren Geschmack, als ein trüber Wein, der – zumindest für echte Weinkenner – irgendwie unsauber schmeckt.

Im Weinseminar für Anfänger lernen Sie, welche Rolle die unterschiedlichen Farbtöne spielen, warum das Glas bei der Weinverkostung geschwenkt werden sollte und worauf zu achten ist, wenn der Wein von der Glaswand abläuft. Ein Wein mit viel Substanz zum Beispiel, haftet zäh am Glas und bildet bogenförmige Muster.

Die Nase analysiert den Wein

Die Nase ist das wichtigste Sinnesorgan bei einer Weinprobe. Sicher haben Sie schon gesehen, dass Weinkenner, bevor sie den ersten Schluck nehmen, zuerst am Wein riechen. Wenn Sie professionelle Weinverkostung lernen möchten, wird vor allem Ihr Geruchssinn benötigt, denn der spielt die Hauptrolle, wenn es darum geht, einen Wein richtig zu analysieren. Sie werden überrascht sein, wie vielseitig der Duft sein kann: Ist er zart, kräftig, verhalten und angenehm oder stört irgendetwas? Erinnert er an Beeren, Gewürze und Blumen oder an Küche und Landluft?

Weinprobe für Anfänger und der entscheidende Moment

Schließlich dürfen Sie natürlich bei der Weindegustation auch Wein trinken. Allerdings gibt es von jeder Weinsorte nur wenige Schlucke und die sollten Sie zuerst einen Moment lang im Mund behalten, um einen weiteren Eindruck zu gewinnen. Weinkenner sprechen von üppig, beerig, gehaltvoll, sanft, leicht prickelnd und kennen etliche weitere Bezeichnungen, die für Weinanfänger nicht immer sofort nachvollziehbar sind. Aber keine Sorge, Sie lernen die Unterschiede rasch kennen. Gaumen und Zunge spielen eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, einen Wein einzuschätzen.

Rinnt der gute Tropfen dann Ihre Kehle hinunter, haben Sie schon eine Menge über ihn gelernt. Nun kommt es noch auf den Abgang an, entscheidend ist, der Geschmack, das Aroma des Weines, das noch eine Weile im Mund verbleibt und langsam verschwindet. Ein langer Abgang spricht für gute Qualität des Weines.

Hoffentlich hat Ihnen unser kurzer Einblick in Weindegustations gefallen. Wir wünschen Ihnen noch viel spaß beim Shoppen!